Nähen für Flüchtlingskinder

und einen Rückzugsort – das braucht wohl jedes Kind. Bei meiner großen Tochter sehe ich immer wieder, wie sie sich mit ihren Decken im wahrsten Sinne des Wortes eindeckt und sich so einen Ort der Ruhe schafft.

Daher war ich so begeistert, als ich von dem Projekt MiniDecki.de gehört habe. Dieses hat es sich zur Aufgabe gemacht zukünftig jedem Flüchtlingskind, das nach Deutschland kommt, eine eigene „mini decki“ zu schenken, die wärmt, schützt und ein Zuhause gibt auf der langen, unsicheren Reise! MiniDecki ist von dem Schweizer Projekt mit dem gleichen Ziel abgeschaut. MiniDecki ist Schweitzerdeutsch und bedeutet so viel wie „meine Decke“.

IMG_7213Ich habe also direkt schöne Stoffe gekauft und mit einer Freudin immerhin schon sechs Decken zustande gebracht.

Das Vernähen nach der Anleitung war anfangs nicht ganz so einfach, wie ich dachte, aber mit der letzten Decke hatte ich den Dreh raus. Ich werde definitiv noch mehr nähen, immer so viele, wie ich schaffe. Ich denke immer, meine Kinder haben es so gut. Sie haben alles, was sie sich wünschen können und bekommen – so hoffe ich doch – sehr viel Liebe und Geborgenheit. Ich mag mir gar nicht vorstellen, dass es auch anders sein könnte. Und so muss ich sagen, IMG_7211dass es mir trotz eingeschränkter Zeit zum Nähen derzeit, eine Herzenangelegenheit ist, andere Kinder, die oft gar nichts mehr besitzen, ein klein wenig glücklich zu machen.

Wer dies hier liest und auch gerne nähe und helfen möchte, so schaut doch einfach mal auf die Homepage von MiniDecki. Vielleicht habt ihr ja auch Zeit und Lust, ein oder zwei Decken oder noch mehr zu nähen und Kinder damit glücklich zu machen. Eine Anleitung, wie die Decken zu vernähen sind, gibt es hier.

 

Und ab damit zum creadienstag. denn so bin ich auf das Projekt aufmerksam geworden. Hoffentlich werden es noch mehr Leute.

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